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Innung Tübingen

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Presseinformation Ausbildungsplätze

Bundesweit 1.000 neue Ausbildungsplätze sind das Ziel

Ausbildungskostenausgleichskasse ebnet den Weg in die Zukunft
 
Mindestens ein Ausbildungsplatz pro Landkreis

Innungsversammlung vom 07.12.2012

Innungsversammlung der Schornsteinfegerinnung Tübingen am 07.Dezember 2012 in Pfullendorf

Bei der Herbstversammlung der Innung Tübingen am 07.Dezember 2012 in der Stadthalle in Pfullendorf begrüßte Obermeister Andreas Feuerer die Ehrenmeister und die zahlreich anwesenden Kollegen und vertretenen Herren Altmeister, sowie die austellenden Fachfirmen im Foyer.
Ein besonderer Gruß galt Landesinnungsmeister Franz Klumpp, dessen Aktuellreferat mit großer Spannung erwartet wurde.
Weiterhin begrüßte der Obermeister Feuerer den Obermeister der Innung Stuttgart  Walter Baum,sowie den stellv. Vorsitzenden der ZDS  BG - Württemberg Herr Manuel Brielmayer. Herr Brielmayer übermittelte in einem Grußwort an die Innungsversammlung die Wünsche und Anregungen des gewerkschaftlichen Fachverbandes für die Zukunft.
Nach Genehmigung der Tagesordnung und der Niederschrift der letzten Innungsversammlung vom 25. Mai 2012, erhoben sich alle Anwesenden zum ehrenden Gedenken, der im Berichtszeitraum verstorbenen Kollegen Bernhard Heberle und Johannes Allmendinger.
 
Ehrungen
Eine besondere Auszeichnung wurde Altmeister Walter Stuhlmiller zu teil. Er wurde mit dem Diamantenen Meisterbrief (für 60 Jahre Meister im Schornsteinfegerhandwerk)der Handwerkskammer und einer Urkunde des Bundesverbandes durch Obermeister Feuerer  geehrt.
Die Herren Altmeister Rolf Kimmerle und Dietrich Micheli wurden mit dem Goldenen Meisterbrief der Handwerkskammer (für 50 Jahre) und einer Urkunde des ZIV geehrt.
 
Eine Ehrung erhielt Herr Stephan Kölsch für seine 20-jährige Betriebszugehörigkeit im Betrieb des Bezirksschornsteinfegermeister Werner Kölsch.
Eine weitere Ehrung samt Urkunde wurde Herrn Michael Blatt für seine 10-jährige Betriebszugehörigkeit bei BSM Bernd Pauleweit ausgesprochen.
 
 
 
Veränderungen in den Kehrbezirken
Auch im vergangenen Berichtszeitraum gab es eine Vielzahl an Veränderungen und Neubesetzungen in den Kehrbezirken unserer Innung.
Alle neuen Kollegen sind erfreulicherweise der Innung beigetreten.
Obermeister Feuerer hieß folgende neubestellte Kollegen herzlich willkommen, diese sind:

Alexander Moser Reutlingen Nr. 23
Marcus Klotz Zollern-Alb-Kreis Nr.21
Daniel Ritscher Biberach Nr.1
Daniel Schübel Tübingen Nr.11
Valentin Tropmann Tübingen Nr.15
Stephan Schwenk Ravensburg Nr.25
Peter Schrade Tübingen Nr.4

 
Kollege Thomas Sauter wechselte vom Kehrbezirk Biberach Nr.01 in den Kehrbezirk Biberach Nr.15.
 
Folgende Kollegen wechselten in einen anderen Innungsbereich:

Kollege Stefan Lendermann wechselte von Tübingen Nr.03 in die Innung Karlsruhe
Kollege Christian Kiemer wechselte von Ravensburg Nr.04 in die Innung Stuttgart
Kollege ChristophSeidel wechselte von Tübingen Nr.12 in die Innung Karlsruhe

 
Seit der letzten Innungsversammlung wurden etliche  Kollegen aus gesundheitlichen Gründen in den vorzeitigen Ruhestand versetzt:

Bernd Ritzel Kehrbezirk Tübingen Nr. 3
Josef Sauter Kehrbezirk Biberach Nr. 15
Horst Brielmayer Kehrbezirk Ravensburg Nr. 25
Peter Killmayer Kehrbezirk Zollern-Alb-Kreis Nr. 14
Richard Reichert Kehrbezirk Biberach Nr. 3
Winfried König Sigmaringen Nr. 6

Mit einem Präsent, dem Rentnerkrug der Innung, bedacht und den besten Wünschen für die Zukunft verabschiedete Obermeister Feuerer genannte Kollegen.
 
 
Aktuellreferat des Präsidenten Franz Klumpp
Das mit Spannung erwartete Aktuellreferat des Präsidenten des Schornsteinfegerhandwerk Baden-Württemberg, Franz Klumpp, war der zentrale Programmpunkt  der Innungsversammlung.
Genannter Programmpunkt zog sich weit in die geplante Mittagspause und weckte reges Interesse der Kollegen mit entsprechendem anschließendem Diskussionbedarf.
In ungekürzter Länge ist besprochenes  Aktuellreferat in der Fachzeitschrift  „der Experte" nach zu lesen
 
Geschäftsbericht des Obermeisters
Angesprochen wurden von Obermeister Andreas Feuerer hauptsächlich die Themenbereiche mit den weitreichenden Änderungen im Jahr 2013. 
Die Hauptthemen waren Gebührenordnungsänderung, Altersversorgung, Einrichtung einer Ausbildungskostenausgleichskasse auf Bundesebene,  der Arbeitsmarkt bzw. die Arbeitskräftesituation , sowie die in der Vergangenheit bereits vielfach diskutierten Chancen und Risiken des freien Marktes.
Obermeister Feuerer betonte, dass der Fortbestand der Kehrbezirke -und damit unseres Handwerkes ganz entscheidend von der Anerkennung des Kunden und Einsicht des Nutzens unserer Tätigkeiten abhängt.
Unabdingbar sei deshalb, dass die Kunden von unserer Arbeit und unserer Dienstleistung überzeugt sind und die Notwendigkeit deutlich wird.
Intensive Kundenpflege bzw. -freundlichkeit, Sach- und Fachkompetenz, gewissenhafte Arbeitsausführung vor Ort und Serviceorientierung seien Grundvoraussetzung für einen zufriedenen Kundenkontakt.
Den der Schornsteinfeger ist mit Sicherheit die beste Lösung, wenn es darum geht, den Kunden im Bereich der Feuerungs-  und Lüftungsanlagen kompetent zu betreuen. Wenn wir diesen Bereich nutzen und den neuen Wettbewerbs- und Dienstleistungsbereich Drumherum ansiedeln, haben wir eine gute Zukunftsperspektive, dabei darf nicht vergessen werden, dass alles was wir anbieten fachlich, handwerksrechtlich und versicherungsrechtlich abgesichert sein muss, betonte OM Feuerer
Wir haben über einen langen Zeitraum hinweg den Wandel unseres Berufes vom ehemals traditionellen Schornsteinfeger zum heutigen engagierten Sicherheits-, Umwelt- und Energieexperten vollzogen. Der Aufbruch und die Änderungen der Berufsstrukturen wurden erfolgreich gemeistert.
Obermeister Feuerer betonte bzw. hob erneut die Wichtigkeit des Zusammenhaltes und des geschlossenen Auftretens des Berufsstandes hervor. Mit der verbalen Aufforderungen: „Halten wir zusammen. Nur gemeinsam sind wir stark" endete der Geschäftsbericht von Obermeister Andreas Feuerer und wurde anschließend zur Diskussion gestellt.
 
Geschäftsbericht des technischen Innungswartes
TIW Siegfried Rothmund berichtete in seinen Ausführungen über Neuerungen der  Bereiche Baurecht, BImschV, EWärmeG und der EnEV. Eine rege Diskussion folgte.
Insbesondere wurden ausführlich die Themen Feststoffmessungen und deren Messtechnik, sowie die Beurteilung von Verbindungsstücken nach baurechtlichen Vorgaben erörtert, dabei erklärte der Technische Innungswart anhand von Beispielen die  Möglichkeiten ein Verbindungsstück mit geringeren Abstandsmaßen zu installieren.
Zum Thema Strahlungsschutz aus Glas erklärte Siegfried Rothmund, dass diese die Anforderungen an einen Strahlungsschutz im Sinne des § 4 Abs.9 der Feuerungsverordnung nicht erfüllen, da gemäß der Verordnung ein vollständiger Schutz vor Übertragung der Wärmestrahlung erforderlich ist und dies bei Glas nicht realisiert werden kann.
Auch wurden diverse neu überarbeitete Formulare  und neue Unterlagen für die Technische Sammelmappe vorgestellt.
Ferner wurde die Erfassung von Festbrennstofffeuerstätten und die erforderliche Statistik erklärt. Siegfried Rothmund empfahl den anwesenden Kollegen sich anhand des internen Bereiches unserer Innungshomepage regelmäßig über entsprechende Neuerungen zu informieren.
 
Geschäftsbericht des Lehrlings- und Berufsbildungswartes
Vom letzten Eignungstest am 01.Dezember in Ulm berichtete Albert Mayer. Insgesamt nahmen bei diesem Eignungstest 22 Personen teil, davon 5 aus dem Innungsbereich Tübingen.
Die aktuelle Anzahl der Lehrlinge aus unserem Innungsbereich  beträgt im

1. Lehrjahr 9 Auszubildende
2. Lehrjahr 9 Auszubildende
3. Lehrjahr 16 Auszubildende

à Insgesamt       36 Auszubildende
Eine größere Anzahl Auszubildende wäre zukünftig wünschenswert.
Die Gesellenprüfung  vom  28.06. - 25.07.2012 absolvierten 10 Auszubildende aus unserem Innungsbereich, davon erfüllten zwei die notwendigen Anforderungen nicht.
An der diesjährigen Meisterprüfung nahmen 10 Prüflinge erfolgreich teil. 8 Prüflinge bestanden die Prüfung nicht, sodass sich eine Durchfallquote von 44 % ergab.
Weitere Ausführungen bezüglich Ausbildungskostenausgleichskasse, Ausbildungsnachweise, überbetriebliche Ausbildung und entsprechenden Veränderungen im Jahr 2013 folgten.
Berufsbildungswart Mayer empfahl weiterhin, über Veranstaltungen wie z.B. Berufsbildungsmessen weiteren Nachwuchs zu akquirieren. Hierzu bat er um konstruktive Unterstützung sämtlicher Kollegen.
 
Geschäftsbericht des QM/UM-Beauftragten
Nahezu alle erforderlichen Audits 2012 wurden durchgeführt.QUB Albert Mayer bedankte sich für die gute und nutzbringende Zusammenarbeit, insbesondere bei den beiden Auditoren Werner Gekeler und Bernd Pauleweit.
Er kündigte für das Jahr 2013 an, zwei weitere Kollegen zu Auditoren ausbilden zu lassen um die zeitlichen Probleme besser bewältigen zu können.
Bericht des Kassenwartes
Kassenwart Martin Katz begrüßte die Versammlung und legte den Kassenbericht des laufenden Geschäftsjahres 2012, sowie den Haushaltplan für 2013 vor.
Der Haushaltsplan für 2013, sowie der Innungsbeitrag für 2013 wurden von der Versammlung einstimmig beschlossen.
Am späten Nachmittag beendete Obermeister Feuerer die Herbstinnungsversammlung der Schornsteinfegerinnung Tübingen mit guten Wünschen für die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage und ein guten Start in das Jahr 2013.
 
Innung Tübingen

31.Internationales Schornsteinfegertreffen im Italienischen Vigezzo Tal

Annähernd 1000 Schornsteinfeger aus der ganzen Welt sind 2012 zum Schornsteinfegertreffen nach Italien gereist.
Dass das Treffen jeweils im September über die Bühne geht, ist kein Zufall. Den am Ende des Sommers wurden die Täler im Hinterland von Locarno jeweils von sogenannten -Padroni-durchstreift, die jugendliche Arbeitskräfte suchten, um mit diesen während des Winters in den Städten der Po-Ebene Kamine zu reinigen.
Lisa Tetzner setzte diesen Kindern in ihrem Buch -Die schwarzen Brüder-ein literarisches Denkmal. Dieses Buch wird zurzeit in Köln im Studio und im Tessin für die Außenaufnahmen verfilmt und erscheint im Herbst 2013 in den Kinos.
Im Gedenken an diese Kinder wurde nun schon zum 31. Mal das Internationale Schornsteinfegertreffen in Santa Maria Maggiore veranstaltet.
Die Schornsteinfegerinnungen Tübingen und Freiburg charterten dieses Jahr eigens einen Bus, damit der Traum einmal am Schornsteinfegertreffen teilzunehmen für manchen Kollegen Realität werden konnte. Fast 30 Personen sind in Italien, nahe des Lago Maggiores am Freitagnachmittag angekommen.
Ein Erlebnis das Seinesgleichen sucht, so die Stimmungslage der Kollegen, wenn sie sich vor dem Schornsteinfegerdenkmal, welches zu Ehren des kleinen Faustino erstellt wurde der beim reinigen der Schornsteine durch einen Stromschlag starb, in Malesco zum Gruppenbild in ihrer Zunftkleidung mit Besen positionieren. Einer der Höhepunkte im Leben eines Schornsteinfegers.
Danach in den Verträumten Gassen und Straßen von Malesco herumzuspazieren, ein Smalltalk mit Kollegen zu halten, solche die man kennt, und andere die man Kennenlernt. Schon viele dauerhafte Freundschaften sind so unter den Kollegen über die Landesgrenzen hinweg entstanden.
Der Festabend im Park der Villa Antonia am Samstag bildete einen der Höhepunkte. Bei fetziger Musik wurde  getanzt und gesungen, bis zum bitteren Ende.       
Wieder Fit geht's dann am Sonntag pünktlich um 10 Uhr zum Umzug. Nach Ländern geordnet gilt es sich aufzustellen. 1000ende Zuschauer säumten wieder die Straßen von Santa Maria Maggiore. Die Schornsteinfeger
--Spazzacaminos--  werden regelrecht angehimmelt. Hier ein Foto, da ein Foto, dort ein Küsschen und hier ein Küsschen, so der Ablauf des Umzuges, welcher weitgehendst von Anita Hofer, einer dort lebenden Deutschen Pizzeriabetreiberin organsiert wird. Genächtigt wurde mitten im Zentrum von Santa Maria Maggiore, direkt am geschehen der Veranstaltung.
Diese 4 Tage werden wohl jedem der dabei war in sehr guter Erinnerung bleiben. Am Montag gings dann wieder nach Hause. Die Fahrt führte mit dem Zug nach Locarno, während der Bus außen herum fuhr. Von Locarno gings dann durch den Tunnel des Bernhardinos über Chur am Ostufer des Bodensees entlang, aber nicht ohne einen Abstecher bei Kollege Günther Blind in Friedrichshafen zu machen, welcher kurzerhand den ganzen Bus voll zum Kaffeetrinken einlud.
Stefan Sekinger   

Reutlinger Ofenführerschein

In Baden-Württemberg einmalig ist der Reutlinger Ofenführerschein. Wie schon im Jahr 2011 übernimmt die Schornsteinfegerinnung für den Bezirk des Regierungspräsidiums Tübingen durch Stefan Sekinger den Part der Gesetzlichen Bestimmungen, rund ums Heizen mit Holz.
Die zweithöchste Belastung an Feinstaub in Baden-Württemberg, gemessen in Reutlingen veranlasste das Umweltbildungszentrum Listhof in Reutlingen diesem entgegenzuwirken.
So wird neben der Theorie auch Praxis gelehrt, unter anderem auch das richtige Anzünden einer Feuerstätte mit oberem Abbrand. Wie wird die Luft richtig eingestellt, wie viel Brennstoff verträgt mein Ofen, dass sind nur einige der Fragen welche gestellt werden.
Der Ofenführerschein umfasst aber auch einen Motorsägenlehrgang. Nach Absolvierung des Ofenführerscheines berechtigt dieser bei Vertragsunternehmen unter anderem vergünstigtes einkaufen.
Eine wirklich gelungene Sache, was auch von der Stadt Reutlingen unterstützt wird.
Besser schulen als Verbrennungsverbote zu erteilen, so dass Fazit der Schornsteinfegerinnung.
 
Stefan Sekinger

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