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Innungsversammlung am 11. Dezember 2009

Pünktlich um 9.30 Uhr eröffnete Obermeister Andreas Feuerer die Innungsversammlung der Schornsteinfegerinnung Tübingen und begrüßte die Kollegen, Altmeister, Ehrenobermeister Peter Habel und Ehrenmeister Herbert Wagner.


 

 
Innungsversammlung der Schornsteinfeger-Innung Tübingen am 11. Dezember 2009
in der Stadthalle in Pfullendorf
 
Pünktlich um 9.30 Uhr eröffnete Obermeister Andreas Feuerer die Innungsversammlung der Schornsteinfegerinnung Tübingen und begrüßte die Kollegen, Altmeister, Ehrenobermeister Peter Habel und Ehrenmeister Herbert Wagner.
Als Gäste begrüßte er besonders den Präsidenten des Bundesverbandes Herrn Hans-Günther Beyerstedt, sowie den neu gewählten Präsidenten des Landesverbandes von Baden-Württemberg Franz Klumpp. Ein besonderer Willkommensgruß galt dem Ehren-Landesinnungsmeister und Ehrenmeister der Innung Stuttgart Hans-Ulrich Gula sowie den Obermeistern aus den Nachbarinnungen Karlsruhe und Stuttgart Jürgen Braun und Walter Baum und dem neu gewählten Obermeister der Innung Freiburg Werner Rottler.
Ganz herzlich begrüßt wurde auch die gute Seele in der Geschäftsstelle, die Sekretärin Frau Anita Teufel.
 
Zu Ehren des verstorbenen Altmeisters Alfred Wetzel und des bisherigen Kassenprüfers Paul Strobel, der all zu früh im Alter von 55 Jahren verstorben ist, erhoben sich die Anwesenden von Ihren Plätzen.
 
Altmeister Hermann Kurz aus Eningen bekam den goldenen Meisterbrief sowie die Ehrenurkunde des Bundesverbandes überreicht. Die Urkunde zum 25-jährigen Betriebsjubiläum konnte BSM Siegfried Kailer in Empfang nehmen.
 
Für 10-jährige Betriebszugehörigkeit wurde Melanie Friedrich (bei BSM Bruno Waibel) und Herr Jens Müller (bei BSM Markus Maulbetsch) von Obermeister Feuerer eine Urkunde überreicht.
Für den Kammersieg bei der Meisterprüfung 2008 bekam Frau Nicole Romer, damals beschäftigt beim verstorbenen Kollegen Paul Strobel, einen Blumenstrauß nebst Präsent überreicht.
Eine weitere Ehrung und Dank für seine geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren sprach OM Feuerer dem Ehren-Landesinnungsmeister Hans-Ulrich Gula aus.
 
Unter TOP 5 standen die Grußworte des Präsidenten des Bundesverbandes des Schornsteinfegerhandwerkes Hans-Günther Beyerstedt zum Thema „Schornsteinfegerhandwerk im Wandel".
 
Der neu gewählte Präsident des LIV Franz Klumpp berichtete aktuell über das Schornsteinfeger-Zuständigkeitsgesetz welches die Zuständigkeit für den Vollzug nach dem Schornsteinfegerrecht regelt.
 
Nacheinander gaben die Herren A. Feuerer Abteilung Geschäftsführung, W.F. Bosch und S. Rothmund Abteilung Technik, Kolleg A. Mayer Abteilung Berufsbildung , P. Kull Finanzen ihre Geschäftberichte ab und stellten diese zur Ausprache.
 
Zum Antrag auf „Beitritt und Mitwirkung an einem wirtschaftlichen Zweckbetrieb auf Landesebene" gab es noch einige Fragen aus der Versammlung. Diese wurden diskutiert bzw. beantwortet so dass die anschließende Abstimmung ein eindeutiges Votum zum Beitritt ergab.
 
Am Ende der Versammlung bedankte sich OM Feuerer mit einem Blumenstrauß bei der Sekretärin Frau Teufel für die geleistete Arbeit und wünschte den Anwesenden  eine gute Heimreise alles Gute für die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage und einen guten Start ins neue Jahr.
 

Hohe Auszeichnung für Hans-Ulrich Gula

Am Mittwoch, den 25.11.2009 wurde Bezirksschornsteinfegermeister Hans-Ulrich Gula im Sitzungssaal des Alten Rathauses in Plochingen mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Die Stauffer-Medaille wird ausschließlich vom Ministerpräsidenten für besondere Leistungen im politischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Bereich überreicht.
Hans-Ulrich Gula wurde vor wenigen Wochen, aus Altersgründen, aus dem Ehrenamt als Landesinnungsmeisters des Schornsteinfegerhandwerks Baden-Württemberg verabschiedet und zum Ehrenlandesinnungsmeister ernannt. Der Geehrte lenkte 21 Jahre lang die Geschicke des Schornsteinfegerhandwerks in Baden-Württemberg und war vorher über Jahre Obermeister der Schornsteinfegerinnung für den Regierungsbezirk Stuttgart. In dieser Innung wurde er 2009 auch zum Ehrenobermeister ernannt. Gula ist Ehrenmitglied der ungarischen Schornsteinfegerinnung und Mitglied im Vorstand des Zentralinnungsverbandes des deutschen Schornsteinfegerhandwerks. Die Familie Gula hält durch einen von zwei Söhnen des geehrten bereits in der siebten Generation das Schornsteinfegerhandwerk am Leben.
Hans-Ulrich Gula ist an verschiedenen Gerichten als Schöffe tätig und ist überaus aktiv im Plochinger Vereinsleben. So ist er seit 1984 Vorsitzender des Ski-Clubs und hat auch hier großes bewegt und erreicht. In der Plochinger Feuerwehr hat es Gula in seiner aktiven Zeit es bis zum Zugführer und Brandmeister gebracht.
Am Ehrenabend nahmen neben dem Ministerpräsidenten Günther H. Oettinger zahlreiche Persönlichkeiten aus der Landespolitik, aus Berufsverbänden, der Wirtschaft und dem Plochinger Vereinsleben teil. Auch der Plochinger Bürgermeister Frank Buß ging auf das überaus lobenswerte ehrenamtliche Engagement von Hans-Ulrich Gula im Plochinger Vereinsleben ein.
Nicht zu unrecht stand der Abend, welcher vom Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Baden-Württemberg ausgerichtet wurde, unter dem Motto: „Eine Ära geht zu Ende – 21 Jahre Landesinnungsmeister“.

Veranstaltung zur 100jährigen Innungsgründung

Gelungenes Fest zum 100. Geburtstag

 
Am Samstag 11. Juli 2009 feierten die Schornsteinfeger mit ihren Familien und Gästen den 100. Geburtstag der Schornsteinfegerinnung Tübingen. Diese wurde im September 1909 in Reutlingen gegründet.
Den Rahmen für die Feierlichkeiten bot das Freilichtmuseum in Kürnbach bei Bad Schussenried. Hier konnten am Nachmittag die verschiedensten alten Handwerke besichtigt werden. Ob beim Bäcker, Drexler oder Schmied, überall konnten sich die Gäste verweilen. In den Bauernhäuser und Scheunen, die zeitgemäß eingerichtet sind, konnte man sich in die „gute alte Zeit" hineinversetzen. Im Ziegelstadel wurden bei Kaffee und Kuchen schon am Nachmittag in kleinen und größeren Gruppen „Fachgespräche" geführt, während sich die Kinder bei einem speziell gestalteten Kinderprogramm sichtlich wohl fühlten.
Gegen 18.30 Uhr begrüßte Obermeister Andreas Feuerer offiziell die anwesenden Kollegen mit ihren Familien sowie die zahlreich erschienenen Gäste.
Landesinnungsmeister Hans-Ulrich Gula überbrachte die Glückwünsche des Landesinnungsverbandes Baden-Württemberg und überreichte an OM Feuerer einen gläsernen Schornsteinfeger.
Nach einem guten Essen, zubereitet von den Riedlinger Landfrauen, ließ Obermeister Feuerer die vergangenen 100 Jahre nochmals Revue passieren. Er erzählte einige Anekdoten aus vergangenen Zeiten. Den Ausführungen zu entnehmen war auch der enorme Wandel der im Schornsteinfegerhandwerk in den letzten 100 Jahren stattfand.
Wer besonders gut den Ausführungen von OM Feuerer folgte, konnte anschließend auch alle Fragen beim Quiz beantworten und hatte so die Chance auf einen Gewinn.
Ein Schmankerl besonderer Art war der Auftritt des Schonsteinfeger-Chors vom Bodenseekreis, der mit einem eigens dafür gedichteten Liedvortrag viele zum schmunzeln brachte. Nach einer Zugabe vom Feger-Chor ging der Abend langsam zu Ende.
Obermeister Andreas Feuerer zog als Resümee, dass dies ein gelungenes Jubiläum war und dankte allen die zum gelingen des Festes in irgendeiner weise dazu beitrugen. Vor allem dankte er den Gästen und Kollegen mit ihren Familien für das zahlreiche erscheinen.
 
 
 

Innungsversammlung der Schornsteinfeger-Innung Tübingen

Schornsteinfegermeister machen sich fit für den Wettbewerb

 


Die Innungsversammlung am 08. Mai 2009 in der Stadthalle in Pfullendorf eröffnete Obermeister Andreas Feuerer pünktlich gegen 09.30 Uhr. Die herzlichsten Willkommensgrüße galten dem Ehrenobermeister Peter Habel, dem stellvertretenden LIM und Obermeister Franz Klumpp und den Obermeistern Walter Baum und Jürgen Braun aus den Innungen Stuttgart und Karlsruhe.
Die in großer Anzahl erschienenen Mitglieder und Altmeis­ter begrüßte der Obermeister ebenfalls auf das Herzlichste, sowie die Vertreter des Gesellenausschusses Steffen Schmälzle und Michael Kremb und die Sekretärin Anita Teufel.
Nach der Genehmigung der Tagesordnung und der Niederschrift der letzten Innungsversammlung nahm Andreas Feuerer die anstehenden Ehrungen vor. Zum 25-jährigen Betriebsjubiläum wurde BSM Bernd Ritzel geehrt.
Den Neumitgliedern der Innung Christian Kiemer, Wolfgang Satzger, Christian Hotz, Söhnke Hullmann und Ivo Bretthauer wünschte OM Feuerer das nötige Fingerspitzengefühl und bot ihnen die Unterstützung der Innung in allen Belangen an.
Mit den besten Wünschen und einem Präsent der Innung wurden die Kollegen Joachim Olst und Oskar Schier in den Ruhestand verabschiedet.
Für 20-jährige Betriebszugehörigkeit bekam Schornsteinfegermeister Steffen Schmälzle, beschäftigt bei BSM Josef Strahl, aus den Händen von OM Feuerer eine Urkunde überreicht.
In seinem Aktuellen Referat ging der stellvertretende Landesinnungsmeister Franz Klumpp zuerst auf den „Feuerstättenbescheid“ ein und appellierte an die anwesenden Bezirksschornsteinfegermeister dringend die Schulung der Verwaltungsakademie zu besuchen.
Es ist im Gespräch, dass der Teil der Bundes-KÜO, der die Gebühren für den Feuerstättenbescheid regelt, im Juni in Kraft treten soll. Die gesamte Bundes-KÜO soll dann zum 01. Januar 2010 in Kraft treten und bis zum 31. Dezember 2012 Gültigkeit erhalten.
Ab 2013 regelt die Bundes-KÜO nur noch Gebühren für die Feuerstättenschau und Ersatzvornahmen, da dies hoheitliche Aufgaben sind. Gebühren für Bauabnahmen sind auf Länderebene zu regeln.
Angesprochen wurde von Franz Klumpp auch die Handhabung des Vollzuges der Eigentümerverpflichtung, dieser Themenbereich bereitet noch großes Kopfzerbrechen.
Für die zukünftige Vergabe der Kehrbezirke müssen die Vergabekriterien neu definiert werden und dem neuen Schornsteinfegerhandwerksgesetz angepasst werden. Es wäre von Vorteil für den Berufsstand wenn die Vergabe innerhalb der BRD gleich ablaufen würde, meinte Franz Klumpp.
Ein weiteres Thema war die Novellierung der 1. BImSchV. An dieser Verordnung wird wieder gearbeitet. Die Boykotthaltung einzelner Ministerien wurde aufgegeben.
Die EnEV wurde verabschiedet und wird auch in diesem Jahr in Kraft treten. Der Vollzug der EnEV liegt nicht mehr in Landeshand sondern obliegt dem Bund. Hierzu sind für die Arbeiten noch die Gebührensätze festzulegen.
Franz Klumpp sprach noch die Weiterbildungsmaßnahmen der Steinbeisstiftung in Ulm an. In 5 Modulen kann jeder Schornsteinfegermeister sich fit für den Wettbewerb machen. Der europäische Sozialfond eine Förderung bereitgestellt.
Im Herbst 2009 soll eine Weiterbildung im Bereich der ene­rgetischen Inspektion angeboten werden, die ebenfalls durch den Sozialfond gefördert wird.
Die Arbeitskräftesituation war letztes Thema vom stellv. LIM Klumpp. Bis zum Jahr 2012 werden in Baden Würt­temberg ca. 80 Bezirksschornsteinfegermeister in den Ruhe­stand gehen, diese Zahl erhöht sich bis zum Jahr 2015 auf ca. 155 Bezirksschornsteinfegermeister. Bundesweit werden bis 2015 rund 40% der zurzeit aktiven BSM in Ruhestand versetzt. In der Konsequenz heißt dies, dass wir große Probleme bekommen werden, qualifizierte Mitarbeiter zu finden.
Die Ausbildungszahlen sind erschreckend niedrig. Mit dem Appell und der Bitte: „Bemühen wir uns gemeinsam um Auszubildende und schauen wir nach qualifizierten und dem Handwerk gegenüber offenen jungen Leuten.“, beendete Franz Klumpp seine aktuellen Informationen.
Obermeister Andreas Feuerer sprach das Thema der bisherigen A-Liste an.
Die Wichtigkeit der Schulungsmaßnahme „Feuerstättenbescheid“ bei der Verwaltungsakademie wurde auch von OM Feuerer nochmals herausgestellt. Ebenso wie die vom stellv. LIM Klumpp schon angesprochenen besorgniserregenden Ausbildungszahlen. Dazu merkte der Obermeister an, dass die Lehrlingskostenausgleichskasse nur noch bis 2012 geregelt ist. Ob es danach eine gleichwertige oder vergleichbare Regelung gibt, ist fraglich.
Die Satzungsänderung im Bereich der Wahlperiode von 4 auf 5 Jahre wurde von der Handwerkskammer geneh­migt und kann bei Bedarf vom internen Bereich der Homepage ausgedruckt werden.
Ein weiteres Thema im Bericht des Obermeisters war das 100-jährige Jubiläum der Schornsteinfeger-Innung Tübingen. Er berichtete von den positiven Presseberichten über die bisherigen Ausstellungen „Rund um das Schornsteinfegerhandwerk“. Die noch ausstehenden Ausstellungen in den Kreissparkassen finden im Juli in Biberach, im September in Reutlingen und im November in der KSK in Sigmaringen statt. Der Festtag findet am 11. Juli 2009 im Museumsdorf Kürnbach statt.
Die Image-Broschüre des ZIV über das Schornsteinfegerhandwerk wurde vorgestellt. Mit dieser Broschüre soll dem Kunden ein Überblick über die Tätigkeiten des Schornsteinfegerhandwerks gegeben werden.
Im Hinblick auf die Veränderungen in unserem Handwerk ist eine ständige Weiterbildung unerlässlich bzw. notwendig. Deshalb bietet die Innung Tübingen auch weiterhin eine Vielzahl von Schulungen und Seminare an. Über die Themenbereiche und Termine werden die Kollegen rechtzeitig informiert.
Mit dem Dank an die Vorstandskollegen beendete Obermeister Feuerer seinen Bericht.
Der Technische Innungswart Werner Bosch ging zu Anfang seines Berichtes auf die DIN V 4133 ein, die erneuert wurde und die Überprüfung von Stahlschornsteinen regelt.
Im Frühjahr wurden die bestellten Bücher „Abgasanlage Kommentar zur DIN EN 15287-1“ ausgeliefert. Dieses ersetzt den Kommentar zur DIN V 18160 vollständig. Der Buchtitel entspricht nun auch der Europäischen Normung.
Über die ISH Nachlese der Fa. Wöhler im Innungshaus in Riedlingen berichtete Werner Bosch, dass der Schwerpunkt bei neuen Messgeräten lag. So z. B. für die 4 Pa-Messung und den Heizungscheck.
Vom Technischen Innungswart wurden noch die BSM- und Mitarbeiterschulungen sowie Besprechungen mit Behörden, Statistik 2008 und die Messgeräteprüfung im April angesprochen.
Zum Thema „Schornstein ohne Sohle“ berichtete Werner Bosch, dass die Veröffentlichung des Schreibens des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg an das Regierungspräsidium Tübingen Referat 26, Landesstelle für Bautechnik in der Fachzeitung „der Experte“ bei einigen Kollegen zu Fehlinterpretationen führte. Das Schreiben legt für die Landesstelle für Bautechnik fest, wie verfahren werden sollte. Für den BSM sind nur geringe Änderungen zu berücksichtigen.
Grundsätzlich ist für jede Ausführung „Schornstein ohne Sohle“ eine Zustimmung im Einzelfall nach § 21 Abs. 1 LBO zu beantragen, ob mit oder ohne Verbindungsstück. Die Landesstelle legt dann die Ausführung fest.
Als Anlage erhielt jeder Kollege eine Übersicht, welche Feuerstätten für feste Brennstoffe eine bauaufsichtliche Zulassung des DIBt für den raumluftunabhängigen Betrieb besitzt. Mit diesem Hinweis beendete der TIW Bosch seine Ausführungen.
Auch vom Berufsbildungswart Albert Mayer wurde die prekäre Situation im Bereich Nachwuchs angesprochen, mit der eindringlichen Bitte, Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen.
Bei der Zwischenprüfung kamen die besten Prüflinge aus den Ausbildungsbetrieben Ralph Broß und Karsten Dehner.
An der Gesellenprüfung war erfreulich, dass nur 2 Kandidaten das Prüfungsziel nicht erreichten.
Albert Mayer sprach den Eignungstest an, dem sich 6 junge Menschen stellten, und gab einen Überblick über die in diesem Jahr schon durchgeführten Schulungen und Seminare. Mit der Übersicht über die noch für dieses Jahr geplanten Schulungsmaßnahmen beendete A. Mayer den Bereich Berufsbildung und ging auf das QM/UM-System ein.
Hier wies er auf die Notwendigkeit der jährlichen Gruppentreffen hin, diese sind durchgängig zu dokumentieren. Für das Jahr 2009 sind insgesamt 21 Gruppenaudits mit 63 Einzelbetrieben geplant.
Anerkannte und zertifizierte Gebäudeenergieberater können sich noch deutlicher von der Konkurrenz abheben. Zwischen dem Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks und der LGA Training & Consulting GmbH TÜV Rheinland Group wurde ein Kooperationsvertrag abgeschlossen. Ziel dieser Zusammenarbeit ist die Prüfung und Zertifizierung der fachlichen Kompetenz für die Tätigkeit als Gebäude­energieberater. Von Albert Mayer wurden die erforderlichen Voraussetzungen für die Teilnahme bekannt gegeben.
Nach den Themenbereichen über die Auswertung der Selbstbewertung 2008 und Kundenzufriedenheitsabfrage dankte QUB Albert Mayer den Auditoren Bernd Pauleweit und Werner Gekeler für die Unterstützung.
Einen detaillierten Überblick über die Jahresrechnung 2008 und den aktuellen Kassenstand gab Kassenwart Peter Kull ab. Bei der Kassenprüfung am 06. Februar 2009 durch die Kassenprüfer Strobel und Kleinert gab es keinerlei Beanstandung.
Paul Strobel sprach ein Lob für die gute Kassenführung an Peter Kull aus und beantragte die Entlastung des Kassenwarts und Gesamtvorstandes. Diese erfolgte von der Versammlung einstimmig.
Zum TOP Wahlen wurde der stellvertretende LIM Franz Klumpp als Wahlleiter und die Kollegen Bretthauer, Satzger, Kiemer und Hotz als Wahlhelfer gewählt.
Von der Versammlung wurde Obermeister Andreas Feuerer in geheimer Wahl mit 88% wieder zum Obermeister gewählt. Somit führte er die Wahlen des Innungsvorstandes weiter.
 
Gewählt wurden noch Kassenprüfer, Berufsbildungsausschuss und die Delegierten zum Landesinnungsverbandstag. Die vom Vorstand gestellten Anträge bezüglich der Gebührenordnung und der Übernahme der Kursgebühren wurden von der Versammlung genehmigt.
Mit dem Hinweis auf das bevorstehende Jubiläum der Innung Tübingen und dem Dank an alle Kollegen und Gäste beendete der alte und neue Obermeister Andreas Feuerer die Innungsversammlung.
 
Folgende Kollegen wurden von der Versammlung per Akklamation gewählt:
Stellvertretender Obermeister: Stefan Sekinger
Technischer Innungswart: Werner Bosch
Stellvertretender Technischer Innungswart:Siegfried Rothmund
Lehrlings- und Berufsbildungswart und QUB-Beauftragter: Albert Mayer
Kassenwart: Peter Kull
Schriftführer: Josef Strahl
Beisitzer: Hermann Koch und Martin Schaich
 
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